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                                        Chipkill-Arbeitsspeicher
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Die Speicher werden über eine spezeille Memory-Card (Riser Card) mit der Chipkill-Technologie ausgestattet. Dieser Arbeitsspeicher arbeitet mit ECC-SDRAM-Modulen oder DDR-ECC-SDRAM-Modulen nach RDIMM Industriestandard, bietet jedoch im Vergleich zu herkömmlichen ECC-Speichermodulen eine wesentlich höhere Zuverlässigkeit. Dabei kann beispielsweise eine vier Wege Implementierung zum einsatz kommen (Upgrates in 4er Sets). Chipkill Technologie ist beispielsweise bei den IBM System x3500, x3550, x3650, x3655, x3755, x3800, x3850 und x3950 sowie in den IBM eServern xSerie 235, 236, 250, 255, 260, 345, 346, 350, 360, 365, 366, 370, 430, 440, 445 und 460 verfügbar. Der Chipkill Memory ermöglicht das Aufspüren und vorallem die Korrektur von Multibit-Dimm-Fehlern.


Neben der Chipkill-Technologie biten viele Server Memory ProteXion. Dabei handelt es sich um redundates Bit Steering, einem ähnlichem Konzept wie HotSpare bei Festplatten-Arrays. Dabei werden nicht aktiven Bits in jedem Memory DIMM (hot spare bits) verwendet, welche im Falle eines DIMM-Fehlers benutzt werden. Diese Technologie verbessert signifikant die Hauptspeicherverfügbarkeit, besonders bei multi-gigabit Hauptspeicherkapazitäten.